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16.05.2012 15:06 von Siegmund Küster
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Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Peine bieten über die Leitstelle der Region des Lernens Schulpraktika in verschiedenen Fachrichtungen an. Die Haupt- und Realschulen können auf der Grundlage der Erlasse „Die Arbeit in den Hauptschulen“ und „Die Arbeit in den Realschulen“ den Bedarf an Praktikamodulen im Frühjahr eines jeden Jahres bei der Leitstelle anmelden. Eine verbindliche Zusage kann erst erfolgen, wenn die endgültigen Anmeldezahlen bekannt sind und die damit verbundene Klassenbildung und Stundenplanung abgeschlossen ist.
Aufgrund der Ausstattung und der Erfahrung der letzten Jahre ist ein Schulpraktikum erst ab der 8. Jahrgangsstufe möglich. Da die Schülerinnen und Schüler in Werkstätten arbeiten, die denen der Ausbildungsbetriebe entsprechen, ist eine angemessene Bekleidung unbedingt erforderlich. Je nach Berufsrichtung beinhaltet dies auch das Tragen von persönlichen Schutzausrüstungen (Arbeitshandschuhe, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe und Durchtrittssicherung, usw.). Zu Beginn des Schulpraktikums erfolgt eine eingehende Belehrung über die Werkstattordnung, die unbedingt einzuhalten ist. Für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Praktikums ist Pünktlichkeit eine wichtige Voraussetzung.
Ein Schulpraktikum ist je nach Auslastung der Lehrkräfte und der Werkstätten in folgenden Fachrichtungen möglich:
Ein Schulpraktikum soll den Schülerinnen und Schülern nicht nur die praktischen Fähigkeiten nahe bringen, sondern auch den theoretischen Hintergrund nachvollziehbar machen. Darum arbeiten wir ständig an der Aktualisierung unserer Projektunterlagen und ergänzen sie mit Hinweisen zur Verknüpfung mit den allgemeinbildenden Fächern. Die Unterlagen werden den Lehrkräften der Haupt- bzw. Realschulen zu Beginn der Praktikumsphasen zur Verfügung gestellt.
Das Peiner Modell wurde erstmals 1995 als schriftliches Dokument den Schulen des Landkreises zur Verfügung gestellt. Durch die A11-Stelle an den Berufsbildenden Schulen wurde ein weiterer Grundstein für die Fortführung dieser Dokumentation gelegt. Ein Ende dieser Arbeit ist nicht abzusehen, da die Lehrer/innen für Fachpraxis ständig neue Projekte entwickeln, ausprobieren und in Unterrichtseinheiten den bestehenden Rahmenrichtlinien anpassen.