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Aktuelle Nachrichten

16.05.2012 15:06 von Siegmund Küster

Philipp Maricek erfand einen Autopiloten für Modellboote

Ein Rückholsystem für Modellboote war geplant, ein kompletter Autopilot ist es geworden. Mit seiner Idee gewann Philipp Maricek aus Essinghausen erst den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und dann einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb.

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Friseur/in

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Ausbildungsziel

Ziel der Berufsausbildung zur Friseurin/zum Friseur ist der Erwerb des Gesellenbriefes nach bestandener Gesellenprüfung.

 

Ausbildungsverlauf

Die Grundstufenausbildung (erstes Lehrjahr) zur Friseurin/zum Friseur kann auf zwei Wegen erfolgen:

  1. schulische Ausbildung in der Berufsfachschule Körperpflege mit praktischer Ausbildung

  2. duale Ausbildung im Betrieb mit zwei Berufsschultagen

In der Grundstufe kommen die Auszubildenden an zwei Tagen für jeweils acht Stunden zur Berufsschule und durchlaufen folgende Lernfelder:

  • Lernfeld 1: In Ausbildung und Beruf orientieren
  • Lernfeld 2: Kunden empfangen und betreuen
  • Lernfeld 3: Haare und Kopfhaut pflegen
  • Lernfeld 4: Frisuren empfehlen
  • Lernfeld 5: Haare schneiden
  • Lernfeld 6: Frisuren erstellen (Teil 1)

Nach der dualen Grundstufenausbildung bzw. nach dem erfolgreichen Besuch der Berufsfachschule Körperpflege mit dem Schwerpunkt Friseur/in (erstes Ausbildungsjahr) wird die Ausbildung zur Friseurin/zum Friseur in der Fachstufe I (zweites Ausbildungsjahr) weitergeführt. Die Auszubildenden kommen einen Tag pro Woche für acht Stunden zur Berufsschule und gehen für vier Tage in ihre Ausbildungsbetriebe. Folgende Lernfelder werden durch die Fachstufe I abgedeckt:

  • Lernfeld 6: Frisuren erstellen (Teil 2)
  • Lernfeld 7: Haare dauerhaft umformen
  • Lernfeld 8: Haare tönen
  • Lernfeld 9: Haare färben und blondieren

Nach 18 Monaten absolvieren die Auszubildenden eine Zwischenprüfung in Fachtheorie und Fachpraxis.

Die Ausbildung endet nach dem Besuch der Fachstufe II (drittes Ausbildungsjahr) mit der schriftlichen und praktischen Gesellenprüfung, die in den Räumen der Berufsbildenden Schulen stattfindet. Im dritten Ausbildungsjahr kommen die Auszubildenden einen Tag pro Woche für acht Stunden zur Berufsschule. Folgende Lernfelder werden durch die Fachstufe II abgedeckt:

  • Lernfeld 10: Hände und Nägel pflegen
  • Lernfeld 11: Haut dekorativ gestalten
  • Lernfeld 12: Betriebliche Prozesse mitgestalten
  • Lernfeld 13: Komplexe Friseurdienstleistungen durchführen

Während der Ausbildung besuchen die Auszubildenden zusätzlich überbetriebliche Lehrgänge.

 

Abschlüsse

Schüler/innen der Teilzeitberufsschule erwerben den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss, wenn sie den Berufsschulabschluss und eine erfolgreiche Berufsausbildung nachweisen.

Den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben die Berufsschüler/innen, wenn sie die Bedingungen des Realschulabschlusses mit dem Gesamtnotendurchschnitt von 3,0 im Abschlusszeugnis erfüllen und im Fach Deutsch und Englisch und in der Lernfeldnote jeweils mindestens befriedigende Leistungen nachweisen.

 

Weitere Informationen zu den Friseurfachklassen

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Hilz, Telefon: 05171/940554 . Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Projekt: Zeitzeugen im Politikunterricht der Körperpflege

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Holen wir uns die letzten Zeitzeugen in die Schule,
ansonsten verblasst jegliche Erinnerung an die
Vergangenheit in einer virtuellen und reizüber-
fluteten Zeitepoche.
Das digitale Zeitalter sorgt dafür, dass viele Jugendliche fast ihre gesamte Zeit online verbringen.

Was weiß die Jugend über die frühere Zeit, sind Printmedien, das Fernsehen und Lehrvideos für den Politikunterricht ausreichende Dokumente? 

Für eine authentische und differenzierte Betrachtungsweise nicht!

Viele Schülerinnen und Schüler interessieren sich im Politikunterricht nicht für die großen Weltenlenker und Feldherren, sondern eher, wie Frau V. ihren Mann in der Kriegszeit kennengelernt hat.

Diese Unterrichtsform "Befragung von Zeitzeugen" wählten 13 Schülerinnen aus der Friseur-Oberstufe im Politikunterricht.

Janine D. konnte ihre Großeltern dafür gewinnen, aus Hannover  anzureisen, um an unserer Schule bei Kaffee und Kuchen über die  Kriegs- und die Nachkriegszeit zu erzählen.

Ihre Großeltern  haben den Krieg miterlebt, ihre Heimat wurde zerstört, Kälte, Hunger, schwere Schicksalsschläge und menschenunwürdige Verhältnisse in Unfreiheit und Diktatur kennzeichneten einen schweren  Lebensabschnitt.