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16.05.2012 15:06 von Siegmund Küster
Weiterlesen … Philipp Maricek erfand einen Autopiloten für Modellboote
Das
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) vermittelt eine
fachliche und allgemeine Bildung und bereitet
auf den späteren Beruf vor.
Nach dem BVJ haben
die Jugendlichen die Möglichkeit,
eine Berufseinstiegsklasse (BEK) oder eine Berufsfachschule (BFS) zu besuchen sowie in ein
Berufsausbildungsverhältnis einzutreten.
Jugendliche, die
dieses Ziel nicht erreichen oder die
keine Berufsausbildung
anstreben, können eine Arbeits- und Erwerbstätigkeit aufnehmen.
Durch den Besuch des BVJ gilt die insgesamt zwölfjährige
Schulpflicht als erfüllt.
Das BVJ wird von Jugendlichen besucht, die eine allgemeinbildende Schule ohne
Hauptschulabschluss verlassen
haben und die noch nicht in der Lage
sind, eine Berufsausbildung zu beginnen oder eine andere
berufliche
Vollzeitschule zu besuchen.
In Ausnahmefällen können auch Jugendliche mit Hauptschulabschluss das BVJ besuchen.
Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die Fachpraxis, die praktische Ausbildung in der Berufsschule.
Die Schülerinnen
und Schüler lernen in kleinen Fachpraxisgruppen Werkzeuge, Geräte
und Maschinen
kennen und unfallsicher zu handhaben. Sie erproben
grundlegende Arbeitstechniken verschiedener
Ausbildungsberufe. Auf
die Einhaltung der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit und zum
Umweltschutz
wird geachtet.
Der
Fachpraxisunterricht findet in gut ausgestatteten und
eingerichteten Fachpraxisräumen statt und
je nach Möglichkeit z. B.
in Werkstätten, Bankräumen, der Bauhalle sowie im Außenbereich.
Je nach schulischen
Möglichkeiten können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen in
mindestens
zwei unterschiedlichen Berufsfeldern sammeln.
Mögliche
Berufsfelder sind:

Metalltechnik
Farbtechnik -und Raumgestaltung
Körperpflege
Ernährung
Bautechnik
Holztechnik
Neben der Fachpraxis
findet im BVJ auch theoretischer Unterricht statt. Im
Klassenverband
werden Fachtheorie, allgemeinbildende Fächer
und Wahlpflicht-Arbeitsgemeinschaften unterrichtet.
Sportunterricht
und Wahlpflicht-Arbeitsgemeinschaften sollen nach Möglichkeit
den Neigungen
und Interessen der Jugendlichen entsprechen.
Gleichzeitig werden dadurch auch Möglichkeiten für
eine sinnvolle
aktive Freizeitgestaltung vermittelt.
In den ersten vier Wochen des Schuljahres durchlaufen alle BVJ – Schüler das Anti-Gewalt-Projekt „Fair-Play“.
BVJ-Klassen bestehen aus ca. 9 bis 12 Schülerinnen und Schülern.
Die Berufsschule an
den BBS Peine arbeitet mit den Haupt- und Förderschulen ebenso mit
der
Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Jobcenter
zusammen.
Die
Erziehungsberechtigten werden über die Arbeit im BVJ umfassend
informiert. Auch die
BVJ-Schülerinnen und Schüler werden
regelmäßig über ihren Leistungsstand in
Beratungsgesprächen
unterrichtet.
Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an. Ihr Ansprechpartner ist Herr Wöhler.
Ich freue mich auf Ihren Anruf.