Region des Lernens

Berufsausbildung in Deutschland

 

SPRINT“- Patenschaftsprojekt

Herr Schnieder berichtet, dass zwei Klassen derzeit im SPRINT-Projekt mit je 17 Teilnehmern geführt werden.
Das Projekt richtet sich an Personen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. In drei Modulen werden Spracherwerb, Einführung in die regionale Kultur und Lebenswelt und Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben vermittelt.
Neben 11 Lehrkräften wird SPRINT auch durch den Caritasverband Peine und das Pro-Aktiv-Center Peine
unterstützt.
Eine Besonderheit für Sprintschülerinnen und -schüler ist der jederzeit mögliche Wechsel in eine andere
Regelschulform.

Das Patenprojekt wird in Kürze beginnen. Die Lehrkräfte werden gebeten, die beteiligten Schülerinnen und
Schüler zu unterstützen. Die erste Kontaktaufnahme ist in den 7./8. Stunden geplant.  

 

SPRINT – Ein Schulversuch zur Verbesserung der Integration von jugendlichen Migranten

 

SPRINT steht für Sprach- und Integrationsprojekt und richtet sich an jugendliche Migranten, die durch den
Zustrom von Flüchtlingen auch bei uns in Peine ankommen.

Der Schulversuch gliedert sich in drei Module.

Modul I:   Spracherwerb
Modul II:  Einführung in die regionale Kultur- und Lebenswelt
Modul III: Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben

Der Schulversuch läuft insgesamt zunächst bis 2018, für jede Lerngruppe ist ein Zeitraum von einem
Jahr geplant. Begonnen werden kann jederzeit, wir sind also nicht an Schuljahre gebunden. Zur Integration
dieser Jugendlichen ist der Spracherwerb Grundvoraussetzung.
Hier werden wir von Lehramtsstudentinnen im Masterstudiengang unterstützt, die z. T. Deutsch als Fremdsprache (DAF) als Schwerpunkt ihres Lehramtsstudiums gewählt haben. Ferner haben sich auch einige Lehrkräfte unserer Schule zu Fortbildungen für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) angemeldet, die auch zur Beschulung im SPRINT-Projekt einsetzt werden möchten.
Für die Betreuung der Jugendlichen haben wir die Zusage der Unterstützung vom Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes in Peine und vom Pro-Aktiv-Center in Peine.
Kaum eine Institution ist besser geeignet als die Berufsbildenden Schulen, um die Jugendlichen an die Berufs- und Arbeitswelt heranzuführen. In unseren Werkstätten können die Fertigkeiten der Jugendlichen ermittelt werden,
die Jugendlichen können sich ausprobieren, um dann zu einem späteren Zeitpunkt die Arbeitswelt in den Betrieben zu erkunden. Hierbei helfen uns die guten Kontakte zu unseren dualen Partnern.

Wir haben auch schon seit Anfang Dezember mit einer Lerngruppe von 17 Jugendlichen erfolgreich begonnen. Die Motivation der Lernenden ist laut Aussage der Lehrkräfte durchgehend hoch und erste Erfolge zeichnen sich ab. Aufgrund des hohen Bedarfs planen wir eine zweite Lerngruppe und werden diese noch vor Weihnachten beantragen. 

tl_files/BBS-Peine/TUeF-Parcours151.jpg

 

TÜF-Parcours an den BBS Peine

„Testen, Üben, Fördern“ – das verbirgt sich hinter der Abkürzung TÜF. In diesem Schuljahr nahmen 220 Schüler der in Vöhrum ansässigen BBS Peine und IGS Peine am sogenannten TÜF-Parcours teil.
Der TÜF-Parcours ist ein Angebot des Pro Aktiv Centers der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) des Landkreises Peine. Aufgabe ist es, die allgemeinbildenden Schulen im sogenannten „Übergangsmanagement“ an der Schwelle zwischen Schule und Beruf zu unterstützen. Beeindruckend: Seit Ende 2012 den praktischen Berufeparcours bereits fast 2000 Schüler absolviert. Der TÜF-Parcours gibt Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten anhand von praktischen, berufsbezogenen Aufgaben an mehreren Stationen zu erproben. Dadurch werden die Jugendlichen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt und die Chancen für eine Ausbildung erhöht.
Diesmal waren die Klassen der Berufseinstiegsschule der BBS und die achten Jahrgänge der IGS beteiligt.rd

19.03.2015 / PAZ Seite 22 Ressort: PEINE




Seit dem 1. Februar 2008 sind die BBS-Peine tl_files/BBS-Peine/Biz15.jpgLeitstelle
der Region des Lernens für den Landkreis Peine. Mit diesem von der niedersächsischen Landesregierung ins Leben gerufene Projekt soll eine nachhaltige schulische Qualitätsentwicklung mit allen schulischen und außerschulischen Kooperationspartnern der Region angestrebt werden, die den Prozess des Lernens fördern können und zur Verbesserung der Ausbildungs-
und Qualifizierungsmaßnahmen der Schülerinnen und Schüler beitragen.
Die Leitstelle hat insbesondere die Aufgabe, diese verschiedenen Aktivitäten und beteiligten Institutionen (siehe Netzwerk), die an der Weiterentwicklung der Ausbildungsfähigkeit besonders der lernschwächeren Schülerinnen und Schüler mitwirken, zu koordinieren, geeignete Angebote zu entwickeln, initiieren und zu evaluieren.

 

Zu diesem Zweck werden vorrangig folgende Ziele angestrebt:

Die Kooperation von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen wird intensiviert.

Die vorhandenen regionalen Ressourcen werden gebündelt und zu einem Qualitäts- und Informationsnetzwerk ausgebaut.

Förder- und Kooperationskonzepte werden entwickelt und durchgeführt.

Die Lernkompetenz und die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler soll verbessert werden.

Schülerinnen und Schüler soll der Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtert werden (Übergangsmanagement)
und sie sollen in den Stand versetzt werden, erfolgreich eine Berufsausbildung abzuschließen.

 

Interview mit Erhard Schnieder, Verantwortlicher für die Leitstelle „Region des Lernens“(kurz RdL).

 

Wer vertritt die Region des Lernens?

Studiendirektor Erhard Schnieder

Koordinator der Abteilung D

RdL-Funktion: Leiter der Leitstelle Peine und Koordinierung der Praktika im Bereich Technik, Wirtschaft- und
Verwaltung, Gesundheit, Hauswirtschaft, Körperpflege, Pflege und Altenpflege.